Arbeitskreis der Religionslehrerverbände
  in Baden-Württemberg

Gespräch des AK mit Doro Moritz, Landesvorsitzende GEW Baden-Württemberg am 8.10.2010

Moritz
Positionen
- Die Bildungsanstrengungen brauchen eine Konzentration auf die frühkindliche Bildung („Früh investieren statt spät reparieren“).
- Selektion in Klasse 4 ist falsch, wenn 48% der Hochschulreifen über berufliche Schulen erworben werden.
- Die GEW will eine Sekundarschule für alle Kinder bis Klasse 10 am Ort.
- Die GEW will professionelle Ganztagesschulen.
- Religionsunterricht ist wichtiger Beitrag zur Werteerziehung in der Schule.
- Frau Moritz steht hinter dem konfessionellen RU.
- Parallel zum Religionsunterricht will sie Ethik auf allen Klassenstufen.
- Sie begrüßt die Ausweitung des Modellversuchs zum islamischen Religionsunterricht.
- Sie fordert: Staat soll Schulseelsorge mehr unterstützen.
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Gespräch des AK mit dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Volker Schebesta am 16.10.2009

schebestaHerr Schebesta legt Wert auf die Unterscheidung zwischen der Wichtigkeit eines Themas für die CDU und der öffentlichen Diskussion über ein Thema. So seien etwa Bildungsplanreform oder Verpflichtung der Schulen zu Evaluation (§ 114 SchG), obwohl wichtige Themen, wenig in der Öffentlichkeit präsent, während die Schulstrukturdebatte stärker in der Öffentlichkeit geführt werde und ihr so womöglich ein unverhältnismäßig hoher Stellenwert zukomme.
Eine akute Gefährdung des konfessionell gebundenen RU sieht Herr Schebesta derzeit nicht, wenn er auch zu bedenken gibt, dass eine breite öffentliche Debatte über den Status des RU durchaus zu für den RU ungünstigen Mehrheiten (bei der Bevölkerung ebenso wie im Landtag) führen könnte.
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RU 21 – Herausforderungen und Chancen für den Religionsunterricht

Es wird von vielen Seiten Mühe darauf verwendet herauszufinden, wie „Schule von morgen“ sein wird und wie sie sein muss, um all den Herausforderungen gerecht zu werden, die auf sie zukommen. Politiker sprechen schon vom 21. Jahrhundert als dem „Jahrhundert der Bildung“. Rund 140 Lehrkräfte aus allen Schularten haben in einer Tagung des Arbeitskreises der Religionslehrerverbände in Baden- Württemberg in Bad Boll vom 23.4.-25.4. 2009 mit Wissenschaftlern, Vertretern der Kirchen und Praktikerinnen und Praktikern um diese Fragen intensiv gerungen... mehr —»
Gespräch des AK mit MdL Renate Rastätter, bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen am 14.03.2009

rastaetterIn einem Statement beschreibt Frau Rastätter die Wertschätzung ihrer Fraktion der religiös-ethischen Bildung. RU ist für die Grünen ein unverzichtbarer Teil des Bildungsangebots der Schule.
Deshalb hat sich ihre Fraktion entschieden für die Einführung eines Islamischen RU eingesetzt und die jetzt laufenden Modellversuche schon früh gefordert. Die Grünen wollen mehrheitlich ein Wahlpflichtfach RU/ Ethik und fordern das Fach Ethik schon ab Klasse 1.
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koberpaulsenGespräch mit Bildungspolitikern der FDP
am 18.10.2008

(Auszug aus dem Sitzungsprotokoll)

als Gäste: Herr Pascal Kober und Herr Harald Paulsen
Gesprächsleitung: Andreas Stonis...
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dr. mentrupGespräch des AK mit dem bildungspolitischen Sprecher
der SPD- Landtagsfraktion, Dr. Mentrup
18.4.2008

Dr. Mentrup war als Arzt zunächst ein „Außenstehender“ in der Bildungs- und Schulpolitik. Diese Ausgangslage erleichtert ihm in vielerlei Hinsicht einen kritischen und konstruktiven Umgang mit bildungspolitischen Fragen...
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Erinnerungen an die Anfänge des AK
Der AK ist ungefähr 1969 zunächst als lose Vereinigung entstanden, um Einfluss auf die Neugestaltung des Schulgesetzes in Baden-Württemberg nehmen zu können. Die Initiative ging von den württ. / evang. Kollegen (Fachgemeinschaft) aus...   mehr—»